Die Ausstellung

Die Ausstellung in der Repräsentanz ist am 27. und 28. Februar aufgrund einer Veranstaltung geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Ausstellung „Bergbau. Unser Erbe.“ schlägt eine Brücke von der Zeit des aktiven Bergbaus in die Zeit des Nachbergbaus. Sie schafft unterschiedliche Zugänge zu den vielfältigen Themen des Nachbergbaus. An verschiedenen Stationen zeigt die Ausstellung den beginnenden Wandel und erzählt Geschichten von Menschen, Orten und Dingen.

Video: Die Ausstellung "Bergbau - unser Erbe"

Die Bergbauregion an der Saar neu entdecken

Die Ausstellung ist das Herzstück der Repräsentanz. Sie erzählt die Geschichte des Wandels hin zur Ära des Nachbergbaus anhand der Geschichten von Orten, Dingen und Menschen. Mit interaktiven Karten und thematischen Schlaglichtern auf die zentralen Aspekte der Nachbergbauära gibt die Ausstellung auch einen Überblick darüber, wie sich die Region und das Saarland nach dem Ende der aktiven Steinkohlenförderung verändern.

Die Ausstellung und ihre Stationen

Geschichten von Orten

Die Geschichten der Orte laden dazu ein, die Bergbauregion neu zu entdecken. Sie zeigen große Veränderungen wie auch Stillstand und machen so die noch anstehenden Aufgaben und Herausforderungen sichtbar. Auf einer begehbaren Karte des einstigen Kohlenreviers sind die zwölf Präsentationen der Orte integriert. Sie veranschaulichen die unterschiedlichen Aspekte, aber auch die verschiedenen Geschwindigkeiten des Wandels – vom ehemaligen Grubengelände in Luisenthal, dessen Potenzial noch ungenutzt ist, bis zum Gelände der Grube Göttelborn, wo sich innovative Hochtechnologieunternehmen und Bildungseinrichtungen angesiedelt haben.

Geschichten von Dingen

Die Geschichten der Dinge erzählen Episoden aus dem gegenwärtigen Prozess des Wandels. Es sind Gegenstände aus dem Leben der Bergleute, wie zum Beispiel eine Statue der heiligen Barbara, die hier für das lebendige Erbe des Bergbaus und die Pflege der Tradition steht. Es sind Dinge des Wandels, wie das Stück eines Handlaufs des Saarpolygons oder ein Solarmodul, das aus einer der Photovoltaikanlagen stammt, die heute auf ehemaligen Bergbauflächen entstehen. Und es sind Dinge, die auf die Chancen des Wandels verweisen, zum Beispiel die Produkte von Becker Mining und Nanogate – zweier Hochtechnologieunternehmen, die für die Zukunft der Wirtschaft des Saarlands nach der Steinkohle stehen – oder auch der Biderbaum – eine von einem Biber am Köllerbach angenagte Weide – der für die Rückkehr der Natur steht.

Geschichten von Menschen

Die Geschichten der Menschen lassen die Akteure des Wandels zu Wort kommen, die mit Optimismus und Initiative das heutige Saarland prägen – im Großen wie im Kleinen. Es sind Geschichten von persönlichen Umbrüchen und neuen Chancen: Klaus Utfeld zum Beispiel, ein ehemaliger Mitarbeiter der Saarbergwerke AG, ist heute für den Pneumatikhersteller Festo AG & Co. KG in Rohrbach tätig, bildet seit Jahren ehemalige Bergleute weiter und integriert sie in das Unternehmen. Heute arbeiten mehr als 900 Menschen aus dem Bergbau für den Autozulieferer. Es sind aber auch Geschichten von den Umbrüchen und Chancen einer ganzen Region: Ulrich Heintz etwa, Geschäftsführer des Zweckverbandes Landschaft der Industriekultur Nord (LIK Nord), berichtet darüber, wie ehemalige Bergbauflächen zu attraktiven Naturlandschaften umgestaltet werden.

Öffnungszeiten

Täglich von 10 bis 16 Uhr

Anfahrtsskizze zur Ausstellung "Bergbau - unser Erbe" in der Repräsentanz der RAG an der Saar

Besuch der Ausstellung