Die RAG an der Saar

Das Ende der aktiven Steinkohlenförderung war eine Zäsur für das Saarland. Die Zeit nach dem Bergbau bringt große Herausforderungen und Veränderungen. Die RAG steht auch in dieser Zeit zu ihrer Verantwortung für das ehemalige Kohlenrevier an der Saar. Es wird noch viele Jahre dauern, bis alle Aufgaben der Nachbergbauzeit abgeschlossen sind.

Mit der Übernahme der Saarbergwerke im Jahr 1998 hat die RAG die Verantwortung für den Bergbau im Saarland übernommen. Seit dessen Ende 2012 trägt sie nun die Verantwortung für die Zukunft des bergbaulichen Erbes. Damit haben sich die Aufgaben der RAG und ihre Rolle verändert.

Zukunftsaufgaben in der Ära des Nachbergbaus

Die langfristige Optimierung der Grubenwasserhaltung ist dabei nur eine wichtige Aufgabe in der Nachbergbau‐Ära im Saarland. Die RAG entwickelt darüber hinaus Konzepte für die Folgenutzung ehemaliger Bergbauflächen und ‐gebäude sowie für den Bau von Windkraft‐ und Photovoltaikanlagen. Dies sind wichtige Beiträge zum Strukturwandel und zur Energiewende im Saarland.

Starke Partner gestalten gemeinsam den Wandel

Um diese Zukunftsaufgaben im Nachbergbau zu erfüllen und den Wandel im Saarland mitzugestalten, hat die RAG ihre Repräsentanz in Ensdorf eröffnet. Mit ihren Tochterunternehmen und Partnern verfügt sie über ein großes Netzwerk an der Saar und das notwendige Know‐how zur Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

RAG Aktiengesellschaft
Mit der Beendigung des aktiven Steinkohlebergbaus Ende 2018 trägt die RAG die bergrechtliche Verantwortung für Altlasten und Ewigkeitsaufgaben. Dazu gehört vor allem auch die langfristige Optimierung der Grubenwasserhaltung.

RAG Montan Immobilien GmbH
Das Unternehmen ist für die erfolgreiche Entwicklung von Flächen und Projekten bekannt. Sein Spezialgebiet: die gewinnbringende Revitalisierung von industriell vorgenutzten Arealen unter Ausnutzung der kompletten immobilienwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Mit allen Optionen, ohne einen Quadratmeter zu verschenken.

RAG‐Stiftung
Die RAG‐Stiftung gewährleistet die sozialverträgliche Beendigung des Steinkohlenbergbaus zum Ende des Jahres 2018. Ab 2019 übernimmt die RAG‐Stiftung die Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben des Steinkohlenbergbaus der RAG. Außerdem fördert sie Bildung, Wissenschaft und Kultur, soweit diese im Zusammenhang mit dem deutschen Steinkohlebergbau stehen.

Regionalbeauftragter der RAG an der Saar

Uwe Penth ist seit dem 1. Januar 2015 Regionalbeauftragter der RAG Aktiengesellschaft im Saarland. Der gebürtige Saarländer hat diese Aufgabe zusätzlich zu seiner Funktion als Direktor und Leiter des Zentralbereichs Gesamtplanung und Unternehmenssteuerung der RAG in Herne übernommen. Diplom-Ingenieur Uwe Penth ist schon sein ganzes Berufsleben mit dem Bergbau verbunden: Nach seinem Studium des Bergbaus an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen war er in verschiedenen Führungspositionen bei der Saarbergwerke AG und der Deutschen Steinkohle AG tätig.

Unsere Verantwortung hört nicht mit dem Ende der Steinkohlenförderung auf. Wir bleiben auch nach Ende des Bergbaus im Saarland aktiv. Der Wandel kann jedoch nur gelingen, wenn wir die Herausforderung gemeinsam mit dem Bund, dem Land und den Kommunen anpacken. Als Saarländer fühle ich mich dem Land und dem Bergbau sehr verbunden. Ich bin froh und stolz, den Strukturwandel im Saarland mitgestalten zu können.

Uwe Penth mit der Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer bei der Eröffnung der Repräsentanz in Ensdorf.